Zwei-Klassen-Medizin ist Luxus pur gegen Zwei-Klassen-Justiz in Österreich

Heute ist der 15. August 2016, vor einem Monat wurde meine Tochter 16. Heute bekommt Sie von mir Ihren Geburtstagskuchen, weil ich mittlerweile so entnervt und am Ende bin, dass ich es nicht einmal mehr schaffte für einen Kuchen zu Ihrem Geburtstag zu sorgen.

Warum? Dar Martyrium dauert doch erst seit 2010 – mindestens. Mit 2013 war ich fast reif für die Baumgartner Höhe. Vom eigenen Partner physisch und nervlich immer mehr ins Eck gedrängt – auch mit Hilfe der Kinder und einem völlig kaputtsanierten Haus. Zum Schluss stand es 3 gegen 1. Und doch sieht der Richter das Monster in mir, weil ich 2013 – oh welche Überraschung – die Nerven verlor und eines der Kinder beschimpfte. Weil ich sie praktisch alleine erzogen habe und dabei auch strenge Konsequenzen setzte. Ein Schönwetter-Papi kommt dabei natürlich viel besser weg.

Trotzdem wollte keines der beiden Kinder zum Schönwetter-Papi. Brauchte es eine Wegweisung für ein Jahr, damit Sie sich erholen konnten, etwas Ruhe fanden. Mit Prostata-Altherrnkrebs im Frühstadium, einer Selbstmord-Ankündigung wird Mitleid beim Richter geschunden. Meine 2014 notwendige Schulter-OP links, das Karpaltunnelsyndrom in der rechten Hand, beides in jahrelanger Überlastung entstanden weil für 99% sämtlicher Aufgaben die Kinder betreffend zuständig, die Vernachlässigung durch den treusorgenden Ehemann nach einer schiefgegangenen Unterleibs-OP – finden nicht einmal eine Erwähnung im Protokoll des Scheidungsverfahrens.

Und jetzt sind wieder mehr als 5 Monate vergangen, ohne dass das gerichtlich angeordnete Gutachten für das Aufteilungsverfahren endlich vorliegen würde. Jedes Monat das vergeht spielt dem Schönwetter-Papi, der alles daran setzt, den Kindern – Pflegekindern, die bereits einmal Ihr Zuhause verloren, wieder Ihr Zuhause zu nehmen, in die Hand. Für mich ist das Beihilfe. Denn es tut sich regelmäßig eine Baustelle nach der anderen auf. Die ich natürlich alleine tragen darf seit 2013. Inzwischen habe ich mehr als € 60.000,- in die Hände genommen. Mehr als € 20.000,- wenn überhaupt, will der geniale Anwalt von Schönwetter-Papi aber nicht als wertsteigernde Investition sehen.  Keine Kostenbeteiligung, obwohl es einen 50:50 Miteigentümer gibt. Nachdem er 13 Jahre echte Sanierungsarbeit nur vorgegeben hat, darf ICH natürlich erst ein Gutachten auf MEINE Kosten erstellen lassen, ob der Notwendigkeit…. Ich nenne so etwas Zermürbungstaktik, finanzielles Ausbluten. Und die Rechnung geht auf, Anwälte, Verfahrenshilfe, Richter – sämtliche spielten mit.

Und damit das alles noch nicht reicht. Bescheißt einen auch noch der eigene Anwalt – gleich drei Mal passiert. Die Anwaltskammer reagiert darauf – nicht anders erwartet -mit einem lapidaren Schreiben. Weshalb ich mir die letzte Beschwerde an diese Adresse gleich schenkte.

Zwei-Klassen-Justiz. Schlimmer geht es gar nicht, denkt man. Doch – wenn Willkür-Urteile gefällt werden. Wenn jeder Mensch, selbst Juristen die ich mit dem Urteil konfrontiere nur mehr den Kopf schütteln über die Chuzpe mit der hier politische Interessen geschützt werden, aber das Opfer im Stich gelassen wird, kann ich nicht so falsch mit meinem Unverständnis liegen – aber selbstverständlich rechtlich alles gedeckt – wenn auch mit einer Begründung, dass einem das Kotzen kommt.

Und dann ist einem wirklich nur mehr zum Verzweifeln. Und dann vergeht einem so gar die Lust auf einen Geburtstagskuchen mit seiner 16-jährigen Tochter. Obwohl eigentlich nichts wichtiger sein sollte für eine Mutter.

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