Funka fliaga – von Bluatschink echt geil – bei uns nimmer!

Elektrikgraus IDer 24. Oktober 2014 geht in die Geschichte von Casa Carla ein, als der Tag, an dem jeder  JEDE/N elektrischen Schalter, jede Steckdose oder jede Lampe im Haus verwenden darf. Was hierzulande  durch Ö-Normen geregelt ist – zum Schutz seiner BewohnerInnen – wird für uns mit dem heutigen Tag auch endlich Realität.

Mangelhafte Steckdosen Montagen mehrfachFehlende Steckdosenabdeckungen - mehrfachFehlende Steckdosen Abdeckungen bspNoch vor drei Monaten hatte ich noch nicht einmal den „Funken“ einer Idee, wie man den 422Kabelsalat in CASA CARLA auch nur im Ansatz bereinigen könnte. Die Erstmaßnahme, nämlich zumindest alle heraus hängenden Steckdosen wieder in der Wand zu fixieren, dann alle fehlenden Abdeckungen zu ergänzen und schließlich sämtliche defekten Lampen durch Neue zu ersetzen, gaben mir zwar ein bisschen das Gefühl, zumindest das Notwendigste für die Sicherheit der Kids getan zu haben. Doch änderte das nichts an der insgesamt schon fahrlässigen Situation.

Kleines elektrifizierendes Beispiel?

Mit etwas Glück durfte man in der Werkstatt  – beim Ziehen von Steckern aus einer Leiste – die selbstständige Illuminierung eben dieser erleben. Wie von Geisterhand schaltete sich das Licht von selbst ein. Anfangs des Sommers noch etwas irritierend, mit der Zeit immer beunruhigender, weil immer häufiger auftretend. Ich konnte den Moment kaum mehr erwarten, als die Generalsanierung der Elektrik auch endlich den Werkstattbereich erfasste. Inzwischen haben auch die Kids die neuen Schalter und Steckdosen überall entdeckt und bewundert.

DSC02965DSC03051Im ehemaligen Kinderzimmer ist inzwischen die „Deckenheizung“ durch eine sichere Deckenlampe – ein Geschenk von Karin und Georg, DANKE! – ersetzt worden. Tote Schalter sind dem Energiestrom zugeführt…

DSC02576Doch bis es so weit war, gab es viele Gespräche mit Elektrokundigen, über Monate hinweg. Da ich selbst eine ausgesprochene Scheu vor Strom habe, ist dieses Thema an mir bisher ziemlich vorüber gegangen. Die offenen, losen Kabel …  und dass in diesem Haus gut 10x so viele Glühbirnen im Jahr verendeten als in meiner früheren Wohnung in Wien, waren mir zwar immer schon suspekt. Doch erst durch die Erkenntnis, dass weder die normalerweise codierten Farben der Kabel ihre Richtigkeit hatten, noch eine Erdung in manchen Steckern, Dosen vorhanden war bzw. eine Verbindung hatten, machten mir die ganze Tragweite der Misere wirklich bewusst. Klar war auch, muss der Dachstuhl erneuert werden, dann ist das DIE Gelegenheit, auch die Elektrik in den Griff zu kriegen, weil sonst wieder alles unter der Dämmung verschwindet.

Mein Cousin Martin aus Deutschland, gelernter Elektriker, gab mir dann einmal via Skype die Richtung vor. Mit diesem Grundgerüst der Vorgangsweise – nämlich Schritt für Schritt alle Räume neu verkabeln und selbstverständlich den Ausgangspunkt – den Sicherungskasten – mal dem Stand der Technik anzupassen. DANKE, „kleiner Bruder“!

Die Wünsche der Haustechnik – Thermostate in WOHNräume verlegen und selbstverständlich in Körperhöhe – wurden dabei ebenfalls berücksichtigt wie die  Ansprüche der BewohnerInnen und des Hauses selbst. Die stellenweise durchgebissene (!) Starkstromverlängerung wurde dabei ganz nebenbei durch den Überschuss der neu verlegten 380er Leitung ausgetauscht. Alle Außenlampen sind nun AUSSENlampen. Sowie natürlich auch alle Steckdosen im Freien nun auch dafür tatsächlich geeignet sind. Im Sicherungskasten ist jetzt jeder Schalter zuzuordnen – ein gutes Gefühl – Licht am Ende des Tunnels!

Danke in Demut für die wirklich saubere, effiziente Arbeit.

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